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August 30, 2026

En Islande, les eurosceptiques l’emportent lors du référendum sur l’UE après une nuit sous tension

Cette photo provient de cet article du Figaro. | Un homme avec un drapeau islandais, à Reykjavik, le 29 août 2026. Leonhard FOEGER / REUTERS

LE FIGARO : Les Islandais ont rejeté ce dimanche la reprise des négociations avec l’Union européenne. Le « non » s’est imposé au terme d’un scrutin très serré, marqué par une forte mobilisation.

La bataille électorale s’annonçait serrée. Elle l’a été jusqu’au petit matin. Au bout d’une course haletante, le «non» a fini par l’emporter avec 52,8% des voix, contre 47,2% au « oui ». Appelés samedi aux urnes pour se prononcer sur la reprise des négociations avec l’Union européenne, les Islandais se sont déplacés massivement.

Vers 22 heures, pourtant, rien ne laissait encore présager le naufrage du « Jár ». Au Musée d’Art de Reykjavik, où plusieurs centaines de partisans de l’adhésion à l’UE s’étaient retrouvés pour suivre les résultats. Bières, DJ set, parties d’Uno entre sympathisants… L’ambiance est légère. En attendant les premiers chiffres, la soirée vire au rendez-vous politique. » | Par Louis Dubar et Victor Di Bartolo, envoyés spéciaux à Reykjavik | dimanche 30 août 2026

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Island lehnt neue EU-Beitrittsverhandlungen ab: Die Isländer stimmen über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ab. Das Nein-Lager setzte sich bei dem Referendum durch. »

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July 16, 2009

Island ebnet den Weg für den EU-Beitrtitt: Parlament heisst Vorlage von Ministerpräsidentin Sigurdardóttir gut

NZZ Online: Islands Parlament hat am Donnerstag grünes Licht für ein Beitrittsgesuch an die EU gegeben. Für den Vorschlag der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir stimmten 33 der 63 Abgeordneten.

Islands Parlament hat am Donnerstag grünes Licht für ein Beitrittsgesuch an die EU gegeben. Für den Vorschlag der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir stimmten 33 der 63 Abgeordneten.

Die konservative Opposition scheiterte mit ihrem Versuch, die Entscheidung von einer gesonderten Volksabstimmung abhängig zu machen. >>> sda/dpa | Donnerstag, 16. Juli 2009

January 24, 2009

La faillite de l'Islande provoque à Reykjavik les premiers heurts avec la police depuis 60 ans

LE MONDE: Depuis mardi 20 janvier, des milliers d'Islandais se relaient chaque après-midi devant le Parlement (Althing) et le bureau du premier ministre pour demander la démission du gouvernement. Ces manifestations se sont transformées en émeutes deux nuits de suite, mardi et mercredi. Jeudi matin, pour la première fois en un demi-siècle, la police de la pacifique Islande, pays sans armée de 300 000 habitants qui n'avait connu, depuis son indépendance, qu'une seule manifestation violente, en 1949, lors de l'adhésion à l'OTAN, a fait usage de gaz lacrymogènes pour disperser les contestataires.

A l'origine de ces événements, la situation économique dramatique de l'île : les banques toutes nationalisées après leur faillite en octobre 2008, l'affaissement de la monnaie, des dettes abyssales, la morue qui se vend mal et les investissements dans l'aluminium au point mort après l'effondrement des cours. Le chômage, inconnu jusqu'ici, devrait atteindre 7,8 % de la population active, selon les prévisions officielles. Après une décennie d'une croissance moyenne de 4 %, le produit intérieur brut (PIB) devrait se replier de 9,6 % en 2009 et l'endettement des ménages augmente tandis que leurs revenus baissent. >>> REYKJAVIK (Islande) CORRESPONDANCE | Vendredi 23 Janvier 2009

NZZ Online: Islands Regierungschef tritt zurück: Vorgezogene Neuwahlen im Mai

Geir Haarde hat aus gesundheitlichen Gründen den Rücktritt als Regierungschef und als Chef der Konservativen ankündigt. Islands Bevölkerung forderte in wochenlangen Protesten vorgezogene Neuwahlen als Reaktion auf die tiefe Finanzkrise, in der die Insel steckt. >>> NZZ Online | Freitag, 23. Januar 2009

The Dawning of a New Dark Age (Broché) >>>
The Dawning of a New Dark Age (Relié) >>>

November 29, 2008

Island, ein Volk am Rande der Klapsmühle

DIE PRESSE: Im Land der Geysire kocht die Wut über die Finanzkrise über. Doch ehe es besser wird, dürfte es noch schlechter werden.

In ihrer Garage hält Hrafnhildur Thorarinsdottir Ausverkauf: Alles kostet nur ein Viertel des Preises, den sie in ihrem Laden in Reykjaviks Einkaufsmeile verlangt hätte. „Ich bin mit hohen Schulden ausgestiegen, und die Schulden wachsen weiter“, sagt die 30-jährige Jungunternehmerin. Denn sie hat auf Anraten ihrer Bank einen Fremdwährungskredit aufgenommen, wegen der günstigen Zinsen. Jetzt, im Island der Finanzkrise, hat die isländische Krone zwei Drittel ihres Werts verloren, und die Kreditsumme hat sich verdreifacht. „Ich habe mein Haus verpfändet, also muss ich weiterzahlen, sonst nehmen sie uns das Haus weg.“

„Wie eine Naturkatastrophe“ habe die Krise Island getroffen, sagt Solveig Olafsdottir, Sprecherin des Roten Kreuzes. „Wir sind ein Volk im Schockzustand.“ Die Banken sind pleite, die Baukräne stehen still, die Arbeitslosigkeit hat sich verdoppelt und wird im nächsten Jahr auf zehn bis 20 Prozent hochschnellen. Und das in einem Land, in dem „Arbeit heilig“ war, wie der Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson meint.

Der Verfall der Krone macht das früher so teure Island zu einem Schnäppchenland für Touristen. Für die Isländer ist die Wirklichkeit eine andere. Die sehen eine Inflation, die auf 20 Prozent zusteuert, und Lebensmittelpreise, die sich teilweise verdoppelt haben. Die Isländer, die sonst wahllos kauften, was sie haben wollten, schauen jetzt auch beim Diskonter sehr genau auf die Kosten.

Samstag für Samstag strömen die Menschen zu den Protestkundgebungen vor das Parlament, zuletzt 6000. Das ist enorm in einem Land mit 320.000 Einwohnern. In Windjacken und Pelzmänteln, mit Hund und Kinderwagen, alt und jung, mit schwarzen Anarchistenfahnen und den blauen der EU. Alle sind sie da, alle ballen die Fäuste, alle stimmen jubelnd ein, wenn die Redner den Rücktritt von Notenbankchef und Ministerpräsident fordern.

Der Zorn wächst. „Wie die DDR vor dem Fall der Mauer“, meint Gudmundsson, der Dichter, einer der führenden Köpfe des Aufruhrs. „Das politische System hat alle Glaubwürdigkeit verloren.“ Mit der Liberalisierung der Banken habe es begonnen, als die Politiker „den Reichtum des Volks ihren Freunden schenkten“, die Banken dem Land über den Kopf wuchsen, das Zwölffache des Sozialprodukts war ihre Bilanzsumme zuletzt. Bis alles zusammenkrachte wie ein Kartenhaus. >>> Hannes Gamillscheg, Reykjavik | 28. November 2008

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October 26, 2008

Jetzt will Island in die EU

TAGES ANZEIGER: Angesichts der schweren Finanzkrise fordern Demonstranten immer lauter den Beitritt. Ministerpräsident Geir Haarde solle zurücktreten.

Gestern zog wieder 2000 Demonstranten in Reykjavik vom Parlament zu einem Regierungsgebäude. Geir Haarde und Zentralbankchef David Oddsson hätten es nicht geschafft, schweren Schaden vom Land abzuwenden und sollen deshalb zurücktreten, hiess es. Seit Wochen finden in der Hauptstadt der Insel Protestmärsche statt.

Die Demonstranten wollen einen zügigen Beitritt des Landes in die Europäische Union. Dazu könnten auch vorgezogene Neuwahlen beitragen. Die bis 2011 gewählte Koalitionsregierung ist in der Frage gespalten: Während Haardes Unabhängigkeitspartei gegen einen Beitritt ist, ist der Juniorpartner, die Sozialdemokratische Allianz, dafür. >>> oku/sda | 26. Oktober 2008

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October 14, 2008

Folgen der Finanzkrise: Isländer horten Nahrung

SUEDDEUTSCHE: Angst vor dem Staatsbankrott: Die Isländer fürchten die Zahlungsunfähigkeit ihres Staates und decken sich mit dem Nötigsten ein. Die Lebensmittelpreise steigen bereits - bald könnte Nahrung knapp werden.

Islands Kaufrausch der vergangenen Jahre hat längst ein Ende gefunden. Nun setzt in diesen Tagen ein letzter Spurt auf die Geschäfte ein - einige Ladenbetreiber melden doppelt so hohe Umsätze. Der Ursprung ihres Handelns bereitet allerdings Grund zur Sorge: Die Isländer decken sich mit Lebensmitteln ein - bevor das Land möglicherweise Bankrott anmelden muss. Folgen der Finanzkrise: Isländer horten Nahrung >>> | 14. Oktober 2008

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