SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: Die Fed setzt weiter auf die Strategie des billigen Geldes. Ändert sie diese nicht endlich, wird es in einer nächsten Krise gefährlich.
Die Entscheidung ist also noch einmal vertagt, die US-Notenbank belässt ihren Leitzins vorerst bei null. Zu groß war offenbar die Furcht der Währungshüter, dass die erste Straffung der Geldpolitik seit neun Jahren die Konjunktur abwürgen, Chaos an den Finanzmärkten auslösen und viele Schwellenländer in die Krise stürzen könnte.
So berechtigt die Sorgen sind: Der Beschluss der Fed ist falsch. Die US-Wirtschaft wächst robust, die Arbeitslosigkeit ist kräftig gesunken. Gleichzeitig könnte die Inflationsrate bei einem parallelen Anstieg von Löhnen und Energiepreisen rasch zum Problem werden. Wann, wenn nicht jetzt, will die Notenbank damit beginnen, das unnatürliche Zinsniveau der letzten Jahre hinter sich zu lassen und zu normaleren Sätzen zurückzukehren? » | Ein Kommentar von Claus Hulverscheidt | Donnerstag, 17. September 2015
Democracy is an illusion! It’s become a political system fostered by the élite, for the élite, in order to fool the people that they have a stake in the system. In actual fact, they have virtually none. The whole political system in the modern era, despite having noble beginnings, is now used to benefit the few at the expense of the many. – Mark Alexander, June 29, 2018
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September 18, 2015
November 03, 2010
DIE PRESSE: Die Fed kauft Staatsanleihen im Wert von 600 Milliarden Dollar, um den Arbeitsmarkt zu beleben. Weitere Wertpapierkäufe schließt die Leitung der US-Notenbank nicht aus. Experten befürchten bereits eine Deflation.
Alle Augen waren auf Ben Bernanke gerichtet. Am Mittwochabend gab der Chef der US-Notenbank Fed schließlich bekannt, worüber seit Tagen spekuliert worden war: Die Fed wird den Geldhahn erneut aufdrehen. Bis Mitte 2011 will die US-Zentralbank Staatsanleihen im Wert von 600 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 428 Milliarden Euro) kaufen. Zusätzlich sollen Papiere, die bereits der Fed gehören, aber auslaufen, durch neue ersetzt werden. Damit belaufen sich die Anleihenkäufe in Summe auf 850 bis 900 Milliarden Dollar. >>> Wien/Reuters/Dj | Mittwoch, 03. November 2010
NZZ ONLINE: Fed druckt mehr Geld: 900 Milliarden Dollar für Aufkauf von Staatspapieren >>> sda/Reuters | Mittwoch, 03. November 2010
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US-Notenbankpolitik
March 19, 2009
WELT ONLINE: Ben Bernanke hat zum Äußersten gegriffen: Der US-Notenbankchef wirft die Geldpresse an, pumpt 1,15 Billionen zusätzliche Dollar in den Markt. Das schürt zwar Inflationsängste. Doch viele Analysten glauben an den Erfolg der Maßnahme. WELT ONLINE erklärt, was die 1200 Milliarden Dollar bedeuten.
In den Neunziger Jahren, als Ben Bernanke noch Ökonomie-Professor war, soll er auf einer Tagung einmal folgenden Satz gesagt haben: „In einer richtigen Krisensituation muss eine Notenbank notfalls auch Ketchup kaufen.“ Mit diesem Spruch wollte Bernanke deutlich machen, dass in einer Rezession nicht nur die Leitzinsen fallen müssen. Eine Notenbank müsse auch Wertpapiere und Staatsanleihen aufkaufen, um die Märkte zu stabilisieren.
Heute, als Chef der Federal Reserve, hat Bernanke seinen damals locker dahingesagten Satz Realität werden lassen. Auf ihrer Sitzung am Mittwoch beschloss die Federal Reserve, den unvorstellbaren Betrag von mehr als einer Billion US-Dollar in den Markt zu pumpen, um den Kreditmarkt wieder in Schwung zu bringen. Das riesige Paket wirft viele Fragen auf. WELT ONLINE beantwortet die wichtigsten: >>> Von Martin Greive und Viktoria Untereiner | Donnerstag, 19. März 2009
The Dawning of a New Dark Age (Taschenbuch) – Deutschland & Österreich >>>
The Dawning of a New Dark Age (Gebundene Ausgabe) – Deutschland & Österreich >>>
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