DIE PRESSE: Einmal mehr hat die US-Zentralbank die Zinswende verschoben. Ökonomen zufolge droht sie ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.
Die Zinswende in den USA bleibt vorerst aus. Noch scheuen sich die Geldpolitiker um Fed-Chefin Janet Yellen, erstmals seit Jahren wieder am Geldhahn zu drehen. Allerdings könnte die US-Notenbank noch in diesem Jahr handeln - und damit auch die Konjunktur im Euroraum anschieben. Seit Ende 2008 liegen die Zinsen in den USA, zu dem Banken Zentralbankgeld leihen können, auf dem Tief zwischen 0 und 0,25 Prozent. » | APA/dpa | Freitag, 18. September 2015
Democracy is an illusion! It’s become a political system fostered by the élite, for the élite, in order to fool the people that they have a stake in the system. In actual fact, they have virtually none. The whole political system in the modern era, despite having noble beginnings, is now used to benefit the few at the expense of the many. – Mark Alexander, June 29, 2018
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September 18, 2015
Die US-Notenbank sendet das falsche Signal
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: Die Fed setzt weiter auf die Strategie des billigen Geldes. Ändert sie diese nicht endlich, wird es in einer nächsten Krise gefährlich.
Die Entscheidung ist also noch einmal vertagt, die US-Notenbank belässt ihren Leitzins vorerst bei null. Zu groß war offenbar die Furcht der Währungshüter, dass die erste Straffung der Geldpolitik seit neun Jahren die Konjunktur abwürgen, Chaos an den Finanzmärkten auslösen und viele Schwellenländer in die Krise stürzen könnte.
So berechtigt die Sorgen sind: Der Beschluss der Fed ist falsch. Die US-Wirtschaft wächst robust, die Arbeitslosigkeit ist kräftig gesunken. Gleichzeitig könnte die Inflationsrate bei einem parallelen Anstieg von Löhnen und Energiepreisen rasch zum Problem werden. Wann, wenn nicht jetzt, will die Notenbank damit beginnen, das unnatürliche Zinsniveau der letzten Jahre hinter sich zu lassen und zu normaleren Sätzen zurückzukehren? » | Ein Kommentar von Claus Hulverscheidt | Donnerstag, 17. September 2015
Die Entscheidung ist also noch einmal vertagt, die US-Notenbank belässt ihren Leitzins vorerst bei null. Zu groß war offenbar die Furcht der Währungshüter, dass die erste Straffung der Geldpolitik seit neun Jahren die Konjunktur abwürgen, Chaos an den Finanzmärkten auslösen und viele Schwellenländer in die Krise stürzen könnte.
So berechtigt die Sorgen sind: Der Beschluss der Fed ist falsch. Die US-Wirtschaft wächst robust, die Arbeitslosigkeit ist kräftig gesunken. Gleichzeitig könnte die Inflationsrate bei einem parallelen Anstieg von Löhnen und Energiepreisen rasch zum Problem werden. Wann, wenn nicht jetzt, will die Notenbank damit beginnen, das unnatürliche Zinsniveau der letzten Jahre hinter sich zu lassen und zu normaleren Sätzen zurückzukehren? » | Ein Kommentar von Claus Hulverscheidt | Donnerstag, 17. September 2015
January 15, 2009
DIE PRESSE: Im Kampf gegen die Rezession im Euro-Raum hat die Europäische Zentralbank den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte deutlich gesenkt. Bis zum Sommer könnte der Leitzins auf ein Prozent sinken.
Im Kampf gegen die Rezession in vielen Ländern des Euro-Raums hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins erneut deutlich gesenkt. Der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld verringert sich um 0,5 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent. Das teilte die EZB nach ihrer Ratssitzung am Donnerstag in Frankfurt mit. >>> (Red./Ag.) | Donnerstag, 15. Januar 2009
The Dawning of a New Dark Age (Taschenbuch) – Deutschland & Österreich >>>
The Dawning of a New Dark Age (Gebundene Ausgabe) – Deutschland & Österreich >>>
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