January 15, 2026

USA gegen Dänemark: Marschiert Trump jetzt in Grönland ein? | Weltspiegel

15 Jan 2026 | Grönland – die größte Insel der Welt- weit abgelegen und dennoch im Mittelpunkt der Weltpolitik. US-Präsident Donald Trump sorgte für weltweites Aufsehen mit dem Vorschlag, Grönland zu kaufen – und schloss sogar einen militärischen Einsatz nicht aus. Dänemark und die grönländische Regierung wehren sich vehement gegen den US-Plan: „Grönland steht nicht zum Verkauf!“, betont die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Warum geraten die Arktis und vor allem Grönland zwischen die Fronten von USA, Russland und China?

US-Präsident Trump will sich strategisch wertvolle Rohstoffe und Seewege zu sichern. Grönlands strategische Lage zwischen den USA und Russland macht die Insel zu einem begehrten Militärareal, auf dem alte Verträge den Amerikanern erlauben, Stützpunkte wie die Pituffik Space Base zu betreiben. Gleichzeitig arbeiten Dänemark und Grönland daran, ihre Verteidigungskapazitäten auszubauen und kontrollieren zunehmend die Küstenregionen.

Und wie reagieren die Menschen vor Ort, deren Zukunft auf dem Spiel steht? In Nuuk, der grönländischen Hauptstadt, spürt man die Anspannung. Die grönländische Bevölkerung reagiert mit Protesten und Misstrauen auf Trumps Behgehren und die drohende Einflussnahme. Viele Menschen fürchten um ihr normales Leben und ihre Selbstbestimmung. Noch erhält Grönland jährlich hunderte Millionen Euro von Dänemark und strebt einen verantwortungsvollen Weg zur Unabhängigkeit an – eine Zukunft, die sich viele nicht durch äußere Mächte bestimmen lassen wollen.